ersetzt YGE 4S Regler - 1-2S Lipo, 0,7g, 7A
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0,7 Gramm Drehzahlregler YGE 7 S
Technische Daten:
- Max. 7A Dauer, ohne Schrumpfschlauch, bei guter Kühlung im Luftstrom.
- Betrieb an 1 oder 2s LiPo*
- Automatische Erkennung der Zellenzahl.
- Rückregelung bei Unterspannung.
- Unterspannungserkennung abschaltbar.
- Drehzahlregelung (Governor-Mode).
- Softanlauf individuell einstellbar.
- AutomatischesTiming oder in 6 Stufen einstellbar.
- EMK-Bremse in 3 Stufen einstellbar.
- Taktfrequenz: 8-16 kHz
- Drehzahlgrenze: 240.000 rpm (2-Poler)
- Maße: 11 x 20 x 3 mm
- Gewicht ohne Kabel 0,7g
- Programmierung per Knüppel-Setup, siehe www.yge.de
- Oder mit der ProgCard II
Inbetriebnahme:
Beim Anschluss des Akkus hören Sie 3 absteigende Töne,
wobei der angeschlossene Motor als Signalgeber dient. Es
folgen eine Anzahl Beeps entsprechend der Lipo
Zellenzahl, und bei korrekter Stoppstellung des Senders
folgen 3 aufsteigende Töne.
--- Der Regler ist betriebsbereit ---
Falls die Drehrichtung verkehrt ist, wird sie einfach durch
Vertauschen zweier Motorleitungen umgekehrt.
Falls Sie versehentlich bei einer normalen Inbetriebnahme
ins Knüppel-Setup gelangt sind (bei Vollgas eingeschaltet),
einfach den Akku abziehen, Sender auf Stopp stellen, und
den Akku wieder anstecken. So werden Sie nichts
verstellen.
Achtung:
Akkuseitige Verpolung führt zu schweren Schäden und
zum Verlust der Garantie!!!
Um in das RC-Setup des YGE 7 S zu gelangen muss
dieser beim Einschalten ein Vollgassignal empfangen. Da
jedoch beim Einschalten einiger Empfänger, unabhängig
von der Knüppelposition des Senders ein Stoppsignal
generiert wird, ist dies nur möglich, wenn Sie den Regler
zuvor vom Empfänger trennen, nach dem Binding Vollgas
geben und den Regler wieder anstecken.
Achtung
* Bei Verwendung von 2s Lipo wird die Empfangsanlage
mit der vollen Spannung betrieben, weshalb hier nur RCKomponenten
verwendet werden dürfen, die eine nominale
Spannungsfestigkeit von mindestens 7,4V aufweisen. Der
Akku wird unter Beachtung der Polung direkt an den
Empfänger bzw. mit an den Plus und Minus Stift des
Reglers angesteckt.
Moderne Empfänger sind oft schon bis 9V ausgelegt, und
einige Servos wie z.B. das FS31 von Robbe oder das
Dymond D47 können direkt an 2s Lipo betrieben werden.
Allgemeine Einstellungen
Der Regler verfügt über einen fest eingestellten Gasweg,
so dass bei allen gängigen Anlagen der Stopp- und
Vollgaspunkt sauber durchschaltet. Der Servoweg für Gas
sollte bei allen programmierbaren Sendern auf dem
Standardwert (±100%) stehen, die Servomittenverstellung
auf neutral und Drosseltrimmung aktiv. Bei einigen
Sendertypen muss die Wegbegrenzung angepasst
werden. Dabei ist der Servoweg für den Gaskanal so
einzustellen, dass 1 Raste vor Knüppel-Stopp der Motor
bereits steht, und 1 Raste vor Knüppel-Vollgas der Motor
auf Vollgas läuft. Zur Kontrolle ist bei Vollgas die LED ganz
aus.
Im Auslieferungszustand ist das Timing auf 18°, die
Bremse abgeschaltet, und die Unterspannungserkennung
auf Lipo Modus 3,0 V eingestellt.
Sollten beim Hochlaufen Drehzahlschwankungen
(Pumpen oder Quietschen) festzustellen sein, muss das
Timing erhöht werden. Lässt sich trotz 30° keine
Besserung erzielen, ist der Motor überlastet. Hier hilft ein
kleinerer Propeller oder ein stärkerer Motor. Ertönen
jedoch nach Motorstillstand 2 Beeps im Intervall, bricht die
Spannung des Akkus auf den eingestellten Wert ein.
Wählen Sie ggf. für die Unterspannungserkennung 3,0
oder 2,9V pro Zelle. Lässt sich weiterhin keine Besserung
erzielen, ist der Akku leer oder zu schwach, die Leitungen
zu lang oder zu dünn, oder eine Steckverbindung nicht i.O.
Bei aktiver Bremse können Sie diese Warntöne nur in der
Windmilling Position hören. Das ist auf dem Gaskanal ein
kleiner Bereich zwischen Bremse und Motorstart. Sie
gelangen dort hin, indem Sie etwa 2 Knüppelrasten Gas
geben oder die Trimmung entsprechend hoch stellen und
einmal kurz Gas geben.
Nach folgender Richtlinie kann das Timing eingestellt
werden wenn kein automatisches Timing gewünscht wird.
Innenläufer 0 bis 12°
Außenläufer 18 bis 30°
Falls Ihr Motorenhersteller eine Empfehlung für das Timing
angibt, ist diese vorzugsweise zu wählen.
Grundsätzlich gilt: Je höher das Timing desto höher die
Vollgasdrehzahl.
Falls Änderungen gewünscht werden, führen Sie diese mit
der ProgCard II durch. Es gibt zwar die Möglichkeit das
Setup mit dem Senderknüppel durchzuführen, jedoch wird
an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen. Das
Knüppel-Setup finden Sie unter www.yge.de im Downloadbereich.
Bitte beachten Sie, dass sich der volle Funktionsumfang
nur mittels ProgCard II abrufen lässt.
Falls Sie versehentlich bei einer normalen Inbetriebnahme
in den Programmiermodus gelangen (bei Knüppel-Vollgas
eingeschaltet), einfach den Akku abziehen, Sender auf
Stopp stellen, und den Akku wieder anstecken. So werden
Sie nichts verstellen.
Einstellungen für Heli
Im Helibetrieb mit Drehzahlregelung, muss grundsätzlich
einmal der volle Gasweg (+-100%) eingelesen werden. Bei
einigen Sendern ist dieser Weg im Heli-Menu mit
0-100% angegeben. Dieser Gasweg entspricht später der
Regleröffnung von 0-100%. Siehe auch ProgCard -
Beschreibung oder RC-Setup.
Mit Aktivierung einer der beiden Gov.-Modi werden automatisch
alle relevanten Heli-Parameter in die Grundeinstellung
gesetzt. Diese sind für nahezu alle Setups
passend. Sie brauchen also vorerst nichts weiter zu
programmieren!
Hier eine Auflistung dieser Grund-Parameter:
- Timing = 18°
- Brake off (Bremse aus)
- Act. Freew. on (aktiver Freilauf an)
- P-Gain = 0,9
- I-Gain = 0,05
- Startup Speed = Heli middle (mittlere Hochlaufzeit)
- PWM-Frequency = 8 kHz (Taktfrequenz)
- Startup Power = Auto 1-32% ( Anlaufdrehzahl)
Erst wenn sich nicht der gewünschte Erfolg einstellt und
Sie sicher sind, dass alle anderen Komponenten Ihres
Setups richtig eingestellt und i.O. sind, sollten Sie die
Grundeinstellung von P-Gain, I-Gain und PWM-Frequenz
verändern
Zur Beachtung für Helipiloten
Es ist wichtig, dass bei einer Autorotation der Motor nicht
auf 0 zurückgenommen wird! Ansonsten erfolgt beim
Abbruch der AURO ein Softstart und damit evtl. eine
ungewollte AURO.... Der Motor braucht also eine gewisse
Restdrehzahl. Diese Drehzahl sollte so gewählt werden,
dass der Helikopter gerade noch nicht damit abheben
kann. Wenn sie zu gering ist, führt dies beim
Beschleunigen unter Umständen zu einer Überlast des
Motors. Trotzdem kann der Motor nach einem
Autorotations-Abbruch nicht mit voller Wucht, sondern auch
nur soft einrücken. Daher muss eine entsprechende
Sicherheitshöhe immer eingehalten werden.
Andersherum ist es während einer Zwischenlandung erforderlich,
dass der Motor stehen geblieben ist, sonst erfolgt
kein Softanlauf!
Liposchutz / Unterspannungsschutz:
Durch die spannungskonstante Lastnachregelung besteht
die Möglichkeit mit wenig Gas weiter zu fliegen, da sich der
Akku bei geringerer Last erholt. Bricht die Spannung jedoch
weiter ein, wird der Motor abgeschaltet.
Vorsicht:
Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass sich bei
angeschlossenem Akku keinerlei Gegenstände im
Drehkreis des Propellers befinden. Der Betrieb dieses
Reglers ist deshalb nur in Situationen zulässig, in denen
Sach- und Personenschäden ausgeschlossen sind. Einen
beschädigten Drehzahlregler (z.B. durch Bruch, Verpolung
oder Feuchtigkeit) keinesfalls weiterverwenden.
Andernfalls kann es zu einem späteren Zeitpunkt, oder
durch Folgefehler, zu Fehlfunktionen kommen.
Der Drehzahlregler darf nur aus Akkus gespeist werden,
ein Betrieb an Netzgeräten ist nicht zulässig.
Analyse bei Fehlfunktionen:
2 Beeps / blinken: Unterspannungserkennung
3 Beeps / blinken: Übertemperaturwarnung
5 Beeps / blinken: Empfängersignale sind ausgefallen
6 Beeps / blinken: Anlauf ist fehlgeschlagen
Der Regler gibt einen im Betrieb aufgetretenen Fehler
akustisch über den Motor und optisch über eine Blinkfolge
an der LED aus. Nach einem Spannungsreset sind die
Fehler gelöscht.
Gewährleistung:
Wir geben 24 Monate Gewährleistung auf diesen
Drehzahlregler. Alle weitergehenden Ansprüche sind
ausgeschlossen. Das gilt insbesondere für Schaden-
Ersatzansprüche die durch Ausfall oder Fehlfunktion
ausgelöst wurden. Für Sachschäden, Personenschäden
und deren Folgen, die aus unserer Lieferung oder Arbeit
entstehen, übernehmen wir keine Haftung, da uns eine
Kontrolle der Handhabung und Anwendung nicht möglich
ist.

